Valentin Hennig und Vincent Wikström

Valentin Hennig
Videokünstler
Stipendiat für Bildende Kunst 2016

*1986 in Herrenberg
lebt und arbeitet in Stuttgart

Valentin Hennig studierte zuerst Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, bevor er sein Aufbaustudium »Intermediales Gestalten« an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart abschloss. Derzeit ist er Meisterschüler im Weißenhof-Programm der ABK Stuttgart. Seine experimentellen Videoarbeiten wurden in internationalen Ausstellungen und Filmfestivals gezeigt, u.a. im Max Ernst Museum Brühl (2016), Maison Européenne de la Photographie Paris (2015), in der Galerie Burster Berlin (2015), auf dem 20. Trickfilmfestival Stuttgart (2013), im Mannheimer Kunstverein (2012) und im Haus für Elektronische Künste Basel (2011). Neben seinen Gemälden und Installationen richtet er seinen Fokus hauptsächlich auf das Medium Film. Bisherige Werke und Filme wie Die Verwandlung, Dicke Nacht oder den surrealistischen Kurzfilm Tiefschluchtengrottenfummel sind auf seiner Homepage zu sehen. Mit seinem jüngsten Projekt The Straw that Broke schlägt Valentin Hennig einen Weg zwischen narrativer Geschichte und experimenteller Bildsprache in Form eines Kinofilms und einer multimedialen Installation ein.

www.valentinhennig.de
www.facebook.com/thestrawthatbroke

 

Vincent Wikström
Komponist/Produzent
Stipendiat für Musik (neue Musikformen) 2014

*1987 in Frankfurt am Main
lebt und arbeitet in Stuttgart

Vincent Wikström studierte Musikinformatik und Komposition an der Hochschule für Musik in Karlsruhe. Mit seiner Musik versucht er Ideen sinnlich auszudrücken, Fragen über musikalische Mechanismen zu stellen und Hörgewohnheiten zu beleuchten. Sein Arbeitsbereich umfasst elektronisch produzierte Musik, interaktive Klanginstallationen, Film- und  Videospielmusik, sowie Live-Improvisation. Die Klangerzeugung erfolgt meist elektronisch. Für die Erfindung von Klängen entwickelt er auch eigene Programme und Apparate. Beispielsweise werden in der Serie Historical Audio Documents längst verklungene Schallwellen mit einer mysteriösen Maschine wieder hörbar gemacht. Als spannende Herausforderung empfindet er, eine scheinbar humorvolle oder befremdliche Situation zu konstruieren, sie zu erforschen und aus ihr heraus Fragen zu stellen. Er sieht eine Komposition als Kontextualisierung von Klängen und sozialer, technologischer, historischer und utopischer Formen. Entsprechende Effekte versucht er mit kunstfernen Aufführungsorten, Kombinationen gegensätzlicher Musikgenres oder ungewohnten Funktionsweisen in interaktiven Installationen zu erzielen. 

www.vincentwikstroem.de
www.soundcloud.com/vincentvage

 

Das Interview wurde im Rahmen eines eigenständigen Projektes von Anthony Wahl (FSJ Kultur 2015/16) konzipiert und geführt.

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