Kunststiftung
Baden-Württemberg

Das Musikalische Quartett

Das Musikalische Quartett im Juli 2008 in der Kunststiftung

 

Das Musikalische Quartett zu Gast in der Kunststiftung

Gesprächsrunde: Sonntag, 14. Dezember 2008, 19:00 Uhr
Die vier Musikexperten JÖRG SCHELLER, JAN KOPP, THOMAS MAOS und MARK L. KYSELA diskutieren an wechselnden Orten in Stuttgart über Kompositionen aus Pop, Experimental, Neuer Musik, Jazz und Klassik.

In Anlehnung an ein weitgehend unbekanntes literarisches Vorbild hat die Live-Talkrunde DAS MUSIKALISCHE QUARTETT ein klares Ziel: das niveauvolle und engagierte Gespräch über Musik. Die vier Musikexperten JÖRG SCHELLER (Journalist, Musiker), JAN KOPP (Komponist, Publizist, Stipendiat 2006), THOMAS MAOS (Musiker, Stipendiat 2003) und MARK L. KYSELA (Musiker, Komponist) diskutieren an wechselnden Orten in Stuttgart über Kompositionen aus Pop, Experimental, Neuer Musik, Jazz und Klassik. Ziel des Quartetts ist, das Gespräch über Musik stil- und genreübergreifend zu intensivieren und dabei die Musik selbst in den Vordergrund zu rücken – nicht Tonträgerabsätze, nicht Radioquoten, nicht Fluch und Segen der Castingshows. Bislang gastierte das Quartett u.a. im Stuttgarter Galerienhaus, in der Staatsgalerie Stuttgart, im Freien Radio Stuttgart, in der Kunstgalerie 'Deck und in der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Die Zusammenkunft des Quartetts im Dezember widmet sich dem KLANGDESIGN, das in der zeitgenössischen Musikszene eine herausragende Rolle spielt. Bevor etwa ein Popsong unsere Ohren erreicht, wird er vielfachen klangkosmetischen Eingriffen unterzogen. Effektgeräte wie Kompressoren, Limiter oder Exciter formen und modellieren das jeweilige Signal, um es für eine größtmögliche Zielgruppe attraktiv zu machen – oder um ihm eine individuelle, unverwechselbare Komponente zu verleihen. In der Klassik hingegen wehrt man sich zumeist gegen die Eingriffe der Klangdesigner und verficht eine möglichst puristische Klangästhetik. Das Quartett thematisiert deshalb Fragen wie: Wie werden Klänge heute gestaltet? Warum widmet man dem Klangdesign so viel Aufmerksamkeit? Wie unterscheiden sich Pop- von Klassikproduktionen? Welche Effektgeräte wirken im Hintergrund, wenn wir Musik im Radio hören? Wie hat sich das Klangdesign in den letzten Jahrzehnten verändert? Hat der Klang heute vielleicht eine größere Bedeutung als die Komposition? Ist das Klangdesign für die Musik, was Schönheits-Operationen für den Körper sind?

Sonntag, 14. Dezember 2008, 19 Uhr

Der Eintritt ist frei!

Kunststiftung Baden-Württemberg, Gerokstraße 37, 70184 Stuttgart, Tel. 0711 2364720, Fax 0711 2361049, www.kunststiftung.de
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