FERNBEZIEHUNG STUTTGART-BERLIN / im Rathaus und Kunstbezirk Stuttgart
Eröffnung: 12. November 2008,
um 19 Uhr im Rathaus Stuttgart,
ab 20 Uhr im Kunstbezirk, es spielen Jo Ambros,
Jogi Nestel und Michael Deak
Dauer: 12. November – 21. Dezember 2008
Die Ausstellung „Fernbeziehung Stuttgart-Berlin“ befasst sich mit der Abwanderung vieler Stuttgarter Künstler nach Berlin. Die Erwartungen an die Hauptstadt waren und sind immer noch groß. Niedrige Mietkosten und ein internationales Umfeld sind Anziehungspunkte. Jedoch werden viele Künstler auch enttäuscht, da sie bei einer Galeriendichte, die mit New York vergleichbar ist, schnell untergehen und nicht wahrgenommen werden. In der Ausstellung „Fernbeziehung Stuttgart-Berlin“ werden verschiedene Positionen gezeigt, sowohl junge Künstler, die erst seit kurzem ihr künstlerisches Glück in Berlin suchen, aber auch Künstler, deren Arbeiten fast ausschließlich um das Phänomen „Berlin“ kreisen, wie bei Andreas Koch. Die Hauptstadt als „Label“, als Inspirationsquelle, Karriereförderer. „Arm aber sexy“ als Slogan zieht immer noch die Künstler an. Es gibt kaum finanzielle Unterstützung von Seiten der Stadt, dennoch steigt die Zahl der Galerien stetig.
Aber auch die Kehrseite interessiert uns. Wer ist zurückgekehrt und aus welchen Beweggründen? Welche Erwartungen wurden erfüllt und welche enttäuscht?
Die Ausstellung soll auch Anstoß sein, über die aktuelle Kunstszene in Stuttgart und Berlin zu diskutieren, die jeweiligen Schwierigkeiten aufzeigen und über das Gespräch mit den Künstlern die momentane Situation der Kunst auch in Stuttgart und Baden-Württemberg beleuchten.
Rathaus der Stadt Stuttgart
Marktplatz 1, 4. OG, 70173 Stuttgart
Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 8-18 Uhr
An den Adventssamstagen 12-16 Uhr
Kunstbezirk im Gustav-Siegle-Haus
Leonhardsplatz 28, 70182 Stuttgart
Öffnungszeiten:
Dienstag bis Freitag 15-19 Uhr
Samstag 15-18 Uhr
Die Ausstellung wird unterstützt vom Sparkassenverband Baden-Württemberg, der Sparkassen-Versicherung, der Alison und Peter Klein Stiftung und der Breuninger Stiftung.

