Literarisches Doppel: Rebecca Anna Fritzsche und Ingeborg Santor
Die Schriftstellerin Rebecca Anna Fritzsche, Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg 2008, wurde 1982 in Tübingen geboren und studierte von 2003 bis 2008 "Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus" an der Universität Hildesheim. 2004 war sie Mitbegründerin von Lit.Radio, dem Literaturmagazin bei Radio Tonkuhle, Hildesheim, 2005 Redakteurin der Festivalzeitschrift Prosanova, 2006 bis 2007 reiste sie zu Studienzwecken nach Großbritannien. Sie veröffentlichte Kurzgeschichten in mehreren Anthologien, erhielt 2005 den Nachwuchspreis des Bezirks Schwaben für die Kurzgeschichte "Milchmädchen" und 2006 das Arbeitsstipendium des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur. Im Frühjahr 2008 veröffentlichte sie ihren ersten Einzeltitel "Nachtfisch" im Glück und Schiller Verlag, Hildesheim, den sie bei der Lesung vorstellen wird.
Dieses Stipendium wurde unterstützt vom Wirtschaftsclub Stuttgart.
Ingeborg Santor lebt in Stuttgart und schreibt Lyrik, kurze erzählende Prosa und Radio-Essays. Sporadisch übersetzt sie aus dem Englischen, so wird Anfang 2009 ein Gedichtzyklus von Judy Gahagan über Ludwig II. zweisprachig bei Karl Stutz, Passau erscheinen: "Tours around the Soul of Ludwig/Eine Reise durch Ludwigs Seele". Die Autorin veröffentlichte u.a. zwei Lyrikbände, einen Erzählband und verschiedene Beiträge in Anthologien, so 2008 bei Sanssouci im C. Hanser Verlag und in "Zur Zeit", herausgegeben vom Stuttgarter Schriftstellerhaus. Einige Gedichte erschienen übersetzt bei Highgate Poets, London. Seit einer Polenreise 2004 werden auch Gedichte und Prosatexte in polnischer Übersetzung in dortigen Literaturzeitschriften veröffentlicht. Die Autorin ist mehrmals vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden-Württemberg gefördert worden.
Eine Kooperation der Kunststiftung Baden-Württemberg und der GEDOK Stuttgart
Moderation: Beate Rygiert, GEDOK Stuttgarthttp://www.gedok-stuttgart.de
Ort: Kunststiftung Baden-Württemberg
Rebecca Anna Fritzsche
Ingeborg Santor

