Ein Kooperationsprojekt des Freiburger Museums für Neue Kunst und der Kunststiftung Baden-Württemberg

24.09.–28.11.2021
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Freiburger Museum für Neue Kunst

»Flaggen für >Visited by a Tiger<«
Anike Joyce Sadiq

Anike Joyce Sadiq (*1985 in Heidelberg) lebt und arbeitet in Berlin. Sie studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Birgit Brenner und bei Discoteca Flaming Star. In ihrer Praxis lotet die Künstlerin die Beziehung zwischen relationaler Ästhetik und politischer Theorie aus. Dazu bedient sie sich der Medien Video, Fotografie und Performance. Die Künstlerin verschränkt die Rollen von Künstler*in, Rezipient*in und sozialer Wirklichkeit und orchestriert Situationen, die Erfahrungen von Teilhabe und Interaktion ebenso erzeugen können wie Befremden und Ausgeschlossensein.

Schematische Darstellungen einer Hand auf drei Flaggen im Garten der Kunststiftung: ausgestreckt, die Finger über den Daumen gelegt oder zur Faust geballt. Mit ihrem Projekt »Flaggen für >Visited by a Tiger<« nimmt Anike Joyce Sadiq Bezug auf ihre gleichnamige Videoarbeit. Ausgehend von Gesprächen mit der in Berlin lebenden afro-amerikanischen Psychologin Dr. Lula M. Drewes, befasst sich die Arbeit mit der Hand als Modell des Gehirns und versucht über diese Versinnbildlichung, neurobiologische Prozesse in einen sozialen Kontext zu setzten.

Anike Joyce Sadiq, »Visited by a Tiger«, 2020 
Foto: © Pascale Felber

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Kulturamt (Wentzingerhaus), Münsterplatz 30, Freiburg

»S*** Nations«
Sophie Innmann

Als Symbole der Identifizierung und Souveränität von Staaten werden Flaggen schnell zum Inbegriff von Nationalismus und Stolz. Demgegenüber können Flaggen aber auch ein Mittel des Widerstands gegen Unterdrückung und gegen politische Systeme sein. 
In ihrer Arbeit S*** NATIONS stellt Sophie Innmann eine Verbindung zwischen diesem widerständischen Potential und dem Symbol der weißen Flagge her – weltweit mit Kapitulation in Verbindung gesetzt und völkerrechtlich als Schutzzeichen anerkannt.

Sophie Innmann (*1986) schloss 2014 ihr Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe als Meisterschülerin bei Leni Hoffmann ab. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Kunstmuseum Stuttgart (2020), dem Moscow Museum for Modern Art (2018) oder dem Regis Center for Art Minneapolis (USA, 2016). Neben kuratorischen Projekten leitet sie auch Workshops. Hauptfelder ihrer künstlerischen Arbeit sind dabei Menschliche Aktivität, Ortsspezifik und Ortlosigkeit.
2016 erhielt Sophie Innmann ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg im Bereich Bildende Kunst.

Exclusiv - Lucky - Natural

2020/2021 | Fahnen für den öffentlichen Raum 2020/2021
Foto: Pascale Felber

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Lycee Turenne, Schützenallee 31, Freiburg

»S*** Nations«
Sophie Innmann

Als Symbole der Identifizierung und Souveränität von Staaten werden Flaggen schnell zum Inbegriff von Nationalismus und Stolz. Demgegenüber können Flaggen aber auch ein Mittel des Widerstands gegen Unterdrückung und gegen politische Systeme sein. 
In ihrer Arbeit S*** NATIONS stellt Sophie Innmann eine Verbindung zwischen diesem widerständischen Potential und dem Symbol der weißen Flagge her – weltweit mit Kapitulation in Verbindung gesetzt und völkerrechtlich als Schutzzeichen anerkannt.

Sophie Innmann (*1986) schloss 2014 ihr Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe als Meisterschülerin bei Leni Hoffmann ab. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Kunstmuseum Stuttgart (2020), dem Moscow Museum for Modern Art (2018) oder dem Regis Center for Art Minneapolis (USA, 2016). Neben kuratorischen Projekten leitet sie auch Workshops. Hauptfelder ihrer künstlerischen Arbeit sind dabei Menschliche Aktivität, Ortsspezifik und Ortlosigkeit.
2016 erhielt Sophie Innmann ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg im Bereich Bildende Kunst.

Excellence - Safe - clean+clever - sensitiv

2020/2021 | Fahnen für den öffentlichen Raum 2020/2021
Foto: Pascale Felber

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W.-Rathenau/R.-Fehrenbach-Schule, Friedrichstr. 51, Freiburg

»S*** Nations«
Sophie Innmann

 

Als Symbole der Identifizierung und Souveränität von Staaten werden Flaggen schnell zum Inbegriff von Nationalismus und Stolz. Demgegenüber können Flaggen aber auch ein Mittel des Widerstands gegen Unterdrückung und gegen politische Systeme sein. 
In ihrer Arbeit S*** NATIONS stellt Sophie Innmann eine Verbindung zwischen diesem widerständischen Potential und dem Symbol der weißen Flagge her – weltweit mit Kapitulation in Verbindung gesetzt und völkerrechtlich als Schutzzeichen anerkannt.

Sophie Innmann (*1986) schloss 2014 ihr Studium der Malerei an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe als Meisterschülerin bei Leni Hoffmann ab. Ihre Arbeiten wurden unter anderem im Kunstmuseum Stuttgart (2020), dem Moscow Museum for Modern Art (2018) oder dem Regis Center for Art Minneapolis (USA, 2016). Neben kuratorischen Projekten leitet sie auch Workshops. Hauptfelder ihrer künstlerischen Arbeit sind dabei Menschliche Aktivität, Ortsspezifik und Ortlosigkeit.
2016 erhielt Sophie Innmann ein Stipendium der Kunststiftung Baden-Württemberg im Bereich Bildende Kunst.

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2020/2021 | Fahnen für den öffentlichen Raum 2020/2021
Foto: Pascale Felber

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Alter Wiehrebahnhof/ Litfaßsäule Ecke Quäkerstraße/Adalbert-Stifter Straße, Freiburg

Werbegrabung« - Teil III
Kunstaktion mit Erik Sturm

Erik Sturm befasst sich in seinen Arbeiten mit dem öffentlichen Raum und dessen Materialien, in die sich Spuren und Informationen der Vergangenheit eingeschrieben haben. Im Rahmen der Ausstellung »Ping-Pong« hat Erik Sturm am Dienstag, 21.09 aus einer ca. 20 Jahre beklebten Plakatsäule ein Stück der sedimentierten Plakate herausgeschnitten.

In einem Workshop am Samstag, 16. Oktober 2021 wurde der verklebte Plakatblock Schicht für Schicht freigelegt und zugänglich gemacht. 

Am Samstag, 06. November von 15-18 Uhr werden die freigelegten Plakate an der Litfaßsäule am Alten Wiehrebahnhof gezeigt und verkauft.

Mit freundlicher Unterstützung von Wall.

Foto: Pascale Felber

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Kunsthaus L6, Lameystraße 6, Freiburg

Am Freitag, 08.10.2021 fand im Kunsthaus L6 in Freiburg ein Konzert mit Jan Kurth und Ephraim Wegner statt.

Eintritt frei
Ephraim Wegner: Elektronik
Jan F. Kurth: Stimme, Synthesizer

… aber der Lärm (2016) | Vom Richtigen Umgang (UA, 2021) | übersprache (UA, 2020)

Das Duo Wegner/Kurth sind der Vokalist Jan F. Kurth und der Laptop-Musiker Ephraim Wegner. Durch unterschiedliche digitale Verfahren mischen sich Stimme und elektronische Klangerzeugung, bauen aufeinander auf und stoßen sich gegenseitig ab. Die Musik des Duos bewegt sich zwischen Komposition und Improvisation – festgelegte musikalische Strukturen und kompositorische Abläufe dienen als Grundlage, die ausreichend Spielraum für improvisatorische Ausformulierungen gewährleistet.

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Türkenlouisstraße ggü. Quäkerstr

»embrace«
Katrin Ströbel

Katrin Ströbel (*1975) lebt und arbeitet in Marseille (FR), Stuttgart (DE) und Rabat (MA).

Ihre Zeichnungen, ortsspezifischen Arbeiten und Installationen basieren auf einer kritischen Auseinandersetzung mit den sozialen und geopolitischen Bedingungen, die unseren gesellschaftlichen Alltag
definieren. Ströbels Arbeit beschäftigt sich mit kulturellen Codes und (visuellen) Sprachen sowie mit Themen wie Kolonialismus, Migration und Vertreibung, und zeigt, wie stark Gender- und Geopolitiken miteinander verbunden sind. In zahlreichen zeichnerischen Werken und Collagen dekonstruiert sie Geschlechterverhältnisse und weibliche Stereotypen. Seit 2004 hat die Künstlerin regelmäßig u.a. in Marokko, Nigeria,Senegal, Südafrika, Peru, Australien und den USA gearbeitet.
Katrin Ströbel hat bildende Kunst und Literatur studiert. Sie hat in an der Kunstwissenschaft promoviert. Sie ist Mutter.
Seit 2013 lehrt sie an der Villa Arson, École nationale supérieure d’art Nice, Frankreich.

 

Katrin Ströbel, »embrace«, 2021
Foto: Pascale Felber

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Bühne im Colombipark, Freiburg

Konzert (Jazz)

Am Donnerstag, 21.10.202 gab es spitzenmäßigen Jazz mit Niko Seibold, Jakob Obleser und Volker Engelberth im Clombischlössle Freiburg zu hören.

Zur Praxis des Jazz gehört seit jeher das Neuinterpretieren und Aufführen zeitloser Stücke aus dem Repertoire großartiger Komponist*innen früherer Generationen. Die aktuellen und ehemaligen Stipendiaten der Kunststiftung Baden-Württemberg, Jakob Obleser (Kontrabass), Niko Seibold (Saxophon) und Volker Engelberth (Klavier) widmen sich im Rahmen der Ausstellung »Ping-Pong« einem Programm des legendären und über Jahrzehnte umtriebigen Duke Ellington und seinem Alter Ego Billy Strayhorn. Musik, die schon viele Momente durchlebt hat, klingt hier aktuell und lebendig. 

Livestream zum Nachschauen und -hören auf dem Instagram-Kanal @MuseumfürneueKunst.

Foto: Pascale Felber

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Ferdinand-Weiß-Str. 12 vor Eschholzstr.

»Der letzte Schrei«
Vera Sebert

Die in der Ausstellung präsentierten Collagen sind Teil einer 2012 entstandenen Serie, die als Künstlerbuch unter dem Titel „Motte Quitte Quintessenz“ veröffentlich wurde. Das Prinzip des Collagierens, das Fragmentieren und das Neuzusammensetzen von Inhalten befreit die Dinge von ihrer geläufigen Bedeutung und öffnet neue
Räume, die im Betrachten das experimentelle Entwerfen einer neuen Semantik provozieren. Was hier auf der motivischen Ebene als altbekanntes Spiel erscheint, verlagert sich in späteren Arbeiten auch auf die mediale Ebene: Mit Hilfe von Computerprogrammen lassen sich andere Medien imitieren, fragmentieren und zum hybriden Format collagieren.

 

Vera Sebert, »Der letzte Schrei«, Mixed Media, 10,5 cm x 15 com, 2012, Abbildung aus dem Künstlerbuch „Motte Quitte Quintessenz“, ISBN 978-3-00-045702-9, © Vera Sebert und VG Bild-Kunst 2021

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Merzhauser Str. vor Christoph-Mang-Str.

»leichte berührung«
Katrin Ströbel

Katrin Ströbel (*1975) lebt und arbeitet in Marseille (FR), Stuttgart (DE) und Rabat (MA).

Ihre Zeichnungen, ortsspezifischen Arbeiten und Installationen basieren auf einer kritischen Auseinandersetzung mit den sozialen und geopolitischen Bedingungen, die unseren gesellschaftlichen Alltag
definieren. Ströbels Arbeit beschäftigt sich mit kulturellen Codes und (visuellen) Sprachen sowie mit Themen wie Kolonialismus, Migration und Vertreibung, und zeigt, wie stark Gender- und Geopolitiken miteinander verbunden sind. In zahlreichen zeichnerischen Werken und Collagen dekonstruiert sie Geschlechterverhältnisse und weibliche Stereotypen. Seit 2004 hat die Künstlerin regelmäßig u.a. in Marokko, Nigeria,Senegal, Südafrika, Peru, Australien und den USA gearbeitet.
Katrin Ströbel hat bildende Kunst und Literatur studiert. Sie hat in an der Kunstwissenschaft promoviert. Sie ist Mutter.
Seit 2013 lehrt sie an der Villa Arson, École nationale supérieure d’art Nice, Frankreich.

 

Katrin Ströbel, »embrace«, 2021

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Türkenlouisstraße ggü. Quäkerstr

»embrace«
Katrin Ströbel

Katrin Ströbel (*1975) lebt und arbeitet in Marseille (FR), Stuttgart (DE) und Rabat (MA).

Ihre Zeichnungen, ortsspezifischen Arbeiten und Installationen basieren auf einer kritischen Auseinandersetzung mit den sozialen und geopolitischen Bedingungen, die unseren gesellschaftlichen Alltag
definieren. Ströbels Arbeit beschäftigt sich mit kulturellen Codes und (visuellen) Sprachen sowie mit Themen wie Kolonialismus, Migration und Vertreibung, und zeigt, wie stark Gender- und Geopolitiken miteinander verbunden sind. In zahlreichen zeichnerischen Werken und Collagen dekonstruiert sie Geschlechterverhältnisse und weibliche Stereotypen. Seit 2004 hat die Künstlerin regelmäßig u.a. in Marokko, Nigeria,Senegal, Südafrika, Peru, Australien und den USA gearbeitet.
Katrin Ströbel hat bildende Kunst und Literatur studiert. Sie hat in an der Kunstwissenschaft promoviert. Sie ist Mutter.
Seit 2013 lehrt sie an der Villa Arson, École nationale supérieure d’art Nice, Frankreich.

 

Katrin Ströbel, »embrace«, 2021
Foto: Pascale Felber

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Bf Littenweiler, Bstg. 1 

»Orange (harvested by slaves in Calabria, Italy)«
Georg Lutz

Georg Lutz (*1987 in Stuttgart) lebt und arbeitet in Stuttgart. Er studierte Freie Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart bei Prof. Andreas Opiolka, Prof. Alexander Roob und Prof. Udo Koch. Sein Studium schloss er 2016 mit dem Meisterschüler ab. Die Serie „Slaves“ sind Teil seines Projekts Dawn of Europe, mit welchem er die Themen Macht, Gewalt, Politik, Religion und deren Zusammenhänge in Europa bearbeitet. Ein beachtlicher Anteil der europäischen Obst– und Gemüseproduktion stammt aus Kalabrien, Italien. Verschiedene Organisationen haben aufgedeckt, dass das meiste Gemüse unter sklavenartigen Bedingungen von Migranten geerntet wird. Sie wohnen in behelfsmäßig errichteten Camps und verfügen weder über Strom, Wasser noch über medizinische Versorgung. 

(Die auf der Fotografie abgebildete Orange stammt aus der Stadt Rosarno in Kalabrien. Dieser Ort gilt als Hochburg was die neuzeitliche Sklaverei in der italienischen Landwirtschaft betrifft.)  

 

Georg Lutz, »Orange (harvested by slaves in Calabria, Italy)«, 2019

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Bf. Wiehre, Gleis 2

»Neue Messe«
Alina Schmuch

Alina Schmuch (*1987) untersucht in ihrem Werk die Wechselwirkungen zwischen Bildmedien und Realität. Sie hat an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe Medienkunst studiert und war Teil des Postgraduierten Programms der Jan van Eyck Academie (Maastricht). Ihre Arbeiten wurden u.a. im Künstlerhaus Bremen (2018), im ZKM in Karlsruhe (2018) und im Museum Folkwang in Essen (2017) gezeigt. 2015 war sie Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg. Ihre Auszeichnungen umfassen u.a. den Dokumentarfotografie Förderpreis der Wüstenrotstiftung (2015/16) und das Mak Schindler Stipendium in Los Angeles (2017). 

Die Serie Neue Messe, die für die Billboard-Ausstellung entwickelt wurde, ist eine Zusammenarbeit mit dem Fotografen Robert Hamacher. Zu sehen ist die Tänzerin Alina Belyagina, wie sie die Interieurs eines Business-Hotels performativ erkundet

Alina Schmuch und Robert Hamacher, »Neue Messe«, 2021,
Performerin: Alina Belyagina

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Opfinger Str. / Bötzinger Str.

»Neue Messe«
Alina Schmuch

Alina Schmuch (*1987) untersucht in ihrem Werk die Wechselwirkungen zwischen Bildmedien und Realität. Sie hat an der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe Medienkunst studiert und war Teil des Postgraduierten Programms der Jan van Eyck Academie (Maastricht). Ihre Arbeiten wurden u.a. im Künstlerhaus Bremen (2018), im ZKM in Karlsruhe (2018) und im Museum Folkwang in Essen (2017) gezeigt. 2015 war sie Stipendiatin der Kunststiftung Baden-Württemberg. Ihre Auszeichnungen umfassen u.a. den Dokumentarfotografie Förderpreis der Wüstenrotstiftung (2015/16) und das Mak Schindler Stipendium in Los Angeles (2017). 

Die Serie Neue Messe, die für die Billboard-Ausstellung entwickelt wurde, ist eine Zusammenarbeit mit dem Fotografen Robert Hamacher. Zu sehen ist die Tänzerin Alina Belyagina, wie sie die Interieurs eines Business-Hotels performativ erkundet

Alina Schmuch und Robert Hamacher, »Neue Messe«, 2021,
Performerin: Alina Belyagina

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Slow Club, Haslacher Str. 25, Freiburg

Freitag, 05.11.2021, 20:00 Uhr

Konzert (Schlagzeug)

Jonny König: Schlagzeug und Kopfkino

Schlagzeug und Kopfkino

Mit ‚Deep Space Transport‘ hat Schlagzeuger Jonny König im Frühjahr 2021 ein packendes Album veröffentlicht, das in Spannung und Atmosphäre einem dystopischen ScienceFiction-Soundtrack gleicht. Live wird das Kopfkino noch forciert - Text-Zuspieler lassen die Zuschauer tief eintauchen in eine packende Weltraum-Story. Im Wechsel mit hochklassigen Arrangements an Trommeln und Effektgeräten entsteht eine eindrückliche Mischung aus Konzert und Live-Hörspiel.

 
Um Anmeldung wird geben:assistenz@kunststiftung.de
Foto: Daniel Weber
 
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Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, Freiburg

Mittwoch, 24.11.2021, 19:30 Uhr
Lesung mit Vera Sebert und Erik Wunderlich
Eintritt frei

Im Literaturhaus Freiburg wird ein Programm geboten, das über den Rahmen einer gewöhnlichen Lesung hinausgeht: Die künstlerischen Arbeiten von Vera Sebert (Stipendiatin 2020) bewegen sich in den Grenzbereichen von visuellen Medien, Sprache, Film und Computerprogrammen. Als Werkzeug dient der Programmcode zur Aneignung, Dekonstruktion, Fragmentierung, Sortierung, Animation und Übersetzung von Textmaterial. Der Autor Erik Wunderlich (Stipendiat 2021) versucht in seiner Prosa, dem schwer Greifbaren eine Form zu geben. Er wird aus seinem kommenden Erzählband mit dem Arbeitstitel „Irgendwohin nach Hause“ lesen, in dem er sich mit der Sehnsucht nach einem Zuhause und nach Geborgenheit im 21. Jahrhundert befasst.

Litfaßsäule, Billboards, Fahnen
Institution
Performance

Pingpong

Ein Kooperationsprojekt des
Freiburger Museums für Neue
Kunst und der Kunststiftung
Baden-Württemberg

24.09.–28.11.2021
Im Stadtraum von Freiburg

Mit der Ausstellung »Ping-Pong« spielen sich die Kunststiftung Baden-Württemberg und das Freiburger Museum für Neue Kunst gegenseitig die Bälle zu: Die Kunststiftung fördert junge, auf strebende Künstler*innen, während das Kunstmuseum den Künstler*innen eine öffentliche Plattform bietet.

Die Ausstellung »Ping-Pong« überschreitet die Grenzen des Museums und geht in den Stadtraum von Freiburg. Anstelle der Museumswände präsentieren temporäre Billboards, Litfaßsäulen und Fahnen die Werke der Künstler*innen. Online können sich die Besucher*innen ihre eigene Route zu den einzelnen Arbeiten planen. Im Laufe der Ausstellung finden Performances, Lesungen und experimentelle Konzerte in weiteren Partnerinstitutionen in Freiburg statt.

In einem von Martin Pfeifle entwickelten Projektraum im Museum finden sich Informationen zu den Künstler*innen. Außerdem gibt es dort von ihnen gestaltete T-Shirts, Multiples und Druckeditionen, die Besucher*innen kostenfrei oder gegen geringe Gebühr mitnehmen dürfen.

»Ping-Pong« ist prozesshaft – ein experimentelles Ausstellungs- Format in ständiger Veränderung und Bewegung. »Ping-Pong« zeigt eine Auswahl aktueller und ehemaliger Stipendiat*innen der Kunststiftung Baden-Württemberg und bedient sich partizipativer und interdisziplinärer Ansätze.

 

Kurator*innen der Ausstellung: Dr. Christine Litz, Bernd Georg Milla

Kuratorische Assistenz: Katharina Ehrl, Laura Sommerfeld

 

Ein großen Dank an die Stadt Freiburg und das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.

Einen besonderen Dank an Frau Renate Reichert.

Gefördert von:
Dank an: