Huihui Cheng: »Remmidemmi«

Huihui Cheng: »Remmidemmi«

Freitag, 24. April 2015 um 19:00 Uhr
Haus der Kunststiftung, Gerokstraße 37, 70184 Stuttgart

Die Kunststiftung Baden-Württemberg lädt am 24. April 2015 um 19.00 Uhr zum Konzert »Remmidemmi« Schlagzeug und Live-Elektronik ins Haus der Kunststiftung ein. Das Konzert ist ein Kooperationsprojekt mit dem Stuttgarter Kollektiv für Aktuelle Musik (S-K-A-M). Das Kollektiv stärkt die vielfältigen Aktivitäten im Bereich der Neuen Musik und macht sie durch unterschiedliche Veranstaltungsangebote neuen Hörerschichten zugänglich.

Im Rahmen des Konzertreihe für Aktuelle Musik (K-R-A-M) spielen die Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger Jonathan Delazer, Kasia Kadłubovska und Johannes Werner unter der Leitung von Huihui Cheng, Stipendiatin 2014, ein Konzert in der Kunststiftung Baden-Württemberg. In einem Improvisationskonzert kreieren die Musikerinnen und Musiker drei verschiedene Versionen desselben elektroakustischen Stückes. Dies ermöglicht ihnen in einer vorgefertigten Form ihre Individualität zu zeigen und weiterzuentwickeln. Ganz im Sinne des Titels veranstalten die Musikerinnen und Musiker ein „Remmidemmi“, bei dem aus kleinen Impulsen große Klangkompositionen werden. Das Konzert gibt dem Publikum eine spannende Gelegenheit, die verschiedenen Auffassungen der Schlagzeugerinnen und Schlagzeuger zu erleben.

 

Huihui Cheng (*1985) studierte Komposition und Elektronische Musik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Während des Studiums arbeitete sie in vielen verschiedenen Bereichen – von Instrumentalkompositionen über Elektronische Musik und Klanginstallationen bis hin zu theatralischen Konzeptionen. Um ihre eigene musikalische Sprache zu erweitern, sucht sie mittels selbst gebauter akustischer Klangobjekte und mit elektronisch entwickelten Klängen passende Interpretationsformen zu ihren Ideen. 
Für Improvisationen spielt sie oft das chinesische Instrument Qin. Schwerpunkt ihrer kompositorischen Tätigkeit des letzten Jahres war die vokale Musik, für die sie den Bereich der Artikulationsweisen und die akustische Räumlichkeit der Stimmen erforschte. Das Ergebnis hiervon war ihr im Haus der Geschichte Stuttgart uraufgeführtes Theaterstück „ohne Gewähr“.
www.huihuicheng.com

Jonathan Delazer (*1993) studiert seit Oktober 2013 Schlagzeug in Stuttgart bei Manfred Kniel und Eckhard Stromer. Zudem besucht er Workshops bei John Vidacovich, Gerald Cleaver, Christian Lillinger und Alessandro Fabbri. Er ist Preisträger des „JAZZyourAss Award 2014“ mit dem Clemens Gutjahr Trio sowie Initiator und künstlerischer Leiter von Kunstkater 2015 im Cafe Faust. Delazer lebt für das Jetzt in der Musik, will Grenzen sprengen und Soundstöberei betreiben.

Kasia Kadlubowska (Kalaschnikov) (*1987) ist eine polnische Vibraphonistin und Perkussionistin. Sie studierte klassisches Schlagwerk und zeitgenössische Musik an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart, am CNSM in Lyon und an der Musikakademie in Danzig. Sie ist in den Bereichen der experimentellen Musik, Improvisation und Performance tätig. Sie arbeitete u.a. mit den Neuen Vocal Solisten Stuttgart und der Jungen Oper Stuttgart, spielte auf verschiedenen Festivals in Deutschland, der Schweiz, Polen, Italien und Costa Rica und ist mehrfache Preisträgerin bei internationalen Marimba Wettbewerben.Im Juni erscheint ihre erste CD „Transient“ mit Werken von Steve Reich, Terry Riley, Arvo Pärt und Philip Glass.
www.kasiakadlubowska.com

Johannes Werner studiert derzeit den Master Neue Musik an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart bei Prof. Marta Klimasara und Prof. Klaus Dreher. Seine musikalischen Schwerpunkte liegen neben der Sololiteratur besonders in der Kammermusik sowie im Perkussions-Ensemble. Dies spiegelt sich in der Teilnahme und in Konzerten bei namhaften Kursen und Festivals wie der Ensemble Recherche Akademie oder den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik wider. Mit seinem Quartett Daidalos Percussion Quartett gewann er 2015 den 1. Preis sowie den Ady-Mootz-Preis bei der International Percussion Competition Luxembourg. Für seine pädagogische Arbeit im Musiktheaterprojekt Labyrinth wurde er mit einem Förderpreis beim Deutschen Hochschulwettbewerb ausgezeichnet.

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