Lisa Granada
Lisa Granada

Foto: © Johannes Seyerlein
Lisa Granada (*1991 in Bogotá, Kolumbien) entwickelt eine künstlerische Praxis, die alltägliche Routinen und deren Bedeutung hinterfragt. Im Mittelpunkt steht das Konzept von Grenze als wandelbares Konstrukt, das durch soziale und kulturelle Kontexte geprägt ist. Mit minimalistischen, oft skulpturalen Arbeiten sowie partizipativen und ephemeren Formaten schafft sie Situationen, in denen intime Handlungen öffentlich erfahrbar werden. Die aktive Einbindung des Publikums spielt dabei eine wesentliche Rolle und löst klare Zuschreibungen zwischen Werk, Künstlerin und Betrachter auf. Lisa Granada studierte in Bogotá, Stuttgart und Grenoble und stellte international aus, unter anderem in Tokio, Mulhouse, Barcelona, Esslingen und Mulhouse. 2022 erhielt sie das Stipendium Junge Kunst und neue Wege des Freistaats Bayern.


