Miri Watson

Miri Watson


Foto: © Carolin Albers

Miri Watson (*1992 in Tübingen) ist Autorin, Journalistin und hat in den vergangenen 33 Jahren viel gelesen. Nach ihrem Studium der Internationalen Literaturen und der Sprachen, Geschichte und Kulturen des Nahen Ostens an der Universität Tübingen volontierte sie beim Schwäbischen Tagblatt, wo sie seit 2023 als Redakteurin angestellt ist. Hin und wieder schreibt sie auch frei für andere Medien, darunter taz, Fluter, Frankfurter Rundschau und Stern. 2024 erhielt sie gemeinsam mit der Fotografin Isabella Finholdt den Nachwuchspreis der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung für ihre Recherche zu weiblicher Genitalverstümmelung in Gambia. Literarisch setzt sie sich mit unterschiedlichen Formen der Gewalt auseinander. Ihr Romandebüt »Meer ohne Mo« erschien 2019 bei duotincta; auch ihr zweiter Roman »Oder soll man es« wird demnächst bei duotincta veröffentlicht. Aktuell arbeitet sie an einer Sammlung von Kurztexten zu patriarchaler Gewalt. Sie mag Kaffee und ihr Kind und kann jegliche Formen von Herrschaft nicht leiden. Auch wenn viele das denken: Mit Sherlock Holmes hat sie nie zusammengearbeitet.

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