Hyunjeong Ko

Hyunjeong Ko


Foto: © Robin Scherzinger

Hyunjeong Ko (*1991 in Seoul, Südkorea) kombiniert in ihrer künstlerischen Praxis alltägliche Objekte mit Getriebemotoren zu präzisen komponierten Assemblagen. Durch gezielte Zweckentfremdung überführt sie diese Materialien in kinetische Skulpturen, deren Bewegungen keiner funktionalen Logik folgen. Die eingesetzten Motoren erzeugen zufällige Rotationen, die den Arbeiten eine eigenständige Dynamik verleihen. Im Zentrum steht die Auseinandersetzung mit dem Begriff des „Sinns“ in der Gegenwart. Die wiederkehrenden Bewegungen wirken zugleich mechanisch und eröffnen einen Raum, in dem Fragen nach Funktion, Bedeutung und Vergänglichkeit verhandelt werden. Hyunjeong Ko lebt und arbeitet im Großraum Stuttgart. Sie absolvierte ihren Bachelor der Bildhauerei an der Seoul National University (Südkorea), studierte Bildende Kunst an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, erlangte ihr Diplom und schloss dort mit dem Weißenhofprogramm als Meisterschülerin ab.

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