Maren Wurster

Maren Wurster


Foto: © Franziska Hauser

Maren Wurster (*1976 in Filderstadt) ist Schriftstellerin und Essayistin. Ihre Prosa ist autobiografisch motiviert und mit gesellschaftskritischen Fragen verknüpft. Der Roman »Eine beiläufige Entscheidung« erzählt von einer Frau, die ihr Baby verlässt, und einem Kind, das mutterlos aufwächst. Mit den Sachbüchern »Papa stirbt, Mama auch« und »Totenwache« hat sie sich mit dem Sterben der eigenen Eltern auseinandergesetzt. »Hier bleiben können wir auch nicht« entwirft eine Dystopie, in der eine Frau und ihre Tochter ein Zuhause suchen. Mit dem Kollektiv Writing with Care/Rage beschäftigte Maren Wurster sich mit Fürsorge- und Kreativ-Arbeit. 2022 lud sie andere Schriftsteller:innen zu einer Archäologie des Verlusts ein, die Texte und Performances wurden in der Volksbühne Berlin uraufgeführt. Ebenfalls dort kuratierte sie 2024 zusammen mit Franziska Hauser das Festival Ost*West*frau*. Maren Wurster studierte Philosophie, Germanistik und Filmwissenschaft in Köln und Literarisches Schreiben in Leipzig. Sie lebt mit ihrem Sohn im Wendland.

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