bye bye sight zero
Performance: bye bye sight zero
mit Carola Schaal
Donnerstag, 26. Februar 2026 um 19:00 Uhr
Kunststiftung Baden-Württemberg
Gerokstraße 37
70184 Stuttgart
Carola Schaal beschäftigt sich ausgehend von dem medialen Blackout Protest mit dem in der Natur auftretenden Phänomen des „Whiteouts” als zu untersuchendes Moment in Bezug auf menschliche Psyche, gesellschaftliches Verhalten und künstlerische Entstehungsprozesse. Neben dem feierlichen Auftritt von 4050 Tagen werden die Ergebnisse ihrer Recherche zum Phänomen Whiteout in der Performance „bye bye sight zero“ aus Sicht einer Borderline-Betroffenen dargestellt.
Carola Schaal Klarinette / Musik / Kostüm / Text / Bühne
Christoph M. Hamann Musiktrack „a constant fineline“
Carola Schaal
Die Klarinettistin, Performerin, stille Aktivistin und Bildende Künstlerin Carola Schaal (Pronomen sie/ihr) wurde 1982 in Tübingen geboren. Sie studierte Klarinette in Darmstadt, Düsseldorf und schloss 2009 ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ab. Seit 2017 bildet sie sich im Bereich Performance und Tanz weiter. Carola erforscht ihren Körper durch Felskletterei, erlernt jüngst das Handwerk der Näherin und ist in Ausbildung zur Schutzgas-Schweißerin.
Carola Schaal bewegt sich an der Schnittstelle Körper - Musik - Psyche.
Seit 2018 besteht eine enge Zusammenarbeit und Freundschaft mit Choreograf:in und Aktivist:in Heinrich Horwitz. Carola ist inspiriert von den Künstlerinnen Ana Mendieta und Lygia Clark, der Biologin Monica Gagliano, der Entwicklerin der Dialektisch-Behavioralen Therapie (DBT) Marsha Linehan, sowie der Autorin und Aktivistin Anna Rosenwasser. Sie ist in direktem Austausch mit ihrem Herzmensch dem Musiker Christoph M. Hamann, der Psychologin Heike Nöth, dem Netzwerkaktivist und Medienwissenschaftler Geert Lovink, der Lyrikerin Mara Genschel, der Kulturanthropologin Angela Dreßler sowie etlichen Kindern und Jugendlichen.



